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    Spiegeleier mit Spinat in einer Pfanne, dazu Brot, Besteck und Salz auf einem Holztisch.

    Spinat-Rezepte – von klassisch bis kreativ

    Spinat ist ein echter Alleskönner in der Küche – gesund, vielseitig und schnell zubereitet. Ob als Beilage, Hauptgericht oder grüne Basis in Smoothies: Die grünen Blätter bringen Farbe, Geschmack und wertvolle Nährstoffe auf den Teller.

    In Österreich hat Spinat besonders im Frühjahr und Herbst Saison, wenn er frisch vom Feld kommt. Er liefert Eisen, Magnesium, Kalium, Folsäure und Vitamin C – und zählt damit zu den nährstoffreichsten Gemüsesorten. Kein Wunder, dass Spinat sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen beliebt ist.

    Spinat-Sorten & Verwendung

    Spinat ist nicht gleich Spinat – je nach Sorte unterscheiden sich Geschmack, Konsistenz und die beste Art der Zubereitung. Hier ein Überblick, welche Variante sich wofür besonders eignet.

    Hände halten eine Holzkiste voller frischem Spinat.

    Frischer Spinat

    Frischer Spinat hat in Österreich vor allem im Frühjahr (April–Juni) und im Herbst (September–November) Saison. Die Blätter sind kräftig grün, aromatisch und leicht erdig im Geschmack.

    Er eignet sich ideal für warme Gerichte, da er beim Kochen zusammenschrumpft und eine weiche, cremige Konsistenz annimmt. Besonders beliebt ist er in Cremespinat, Suppen, Risotto, Aufläufen, Pastagerichten oder als sanft gedünstete Beilage.

    Tipp: Frischer Spinat enthält oft Sand – gründliches Waschen in mehreren Durchgängen ist wichtig.

    Frische Spinatblätter mit Wassertropfen

    Babyspinat

    Babyspinat besteht aus besonders jungen, feinblättrigen Pflanzen. Er ist milder, zarter und weniger bitter als ausgewachsener Spinat und muss kaum geputzt werden.

    Durch seine weiche Struktur ist er perfekt für Salate, Bowls, Wraps, Sandwiches oder als frische Zutat in Smoothies. Auch leicht angeschwenkt in der Pfanne – etwa mit Knoblauch und Olivenöl – behält er seine Farbe und bleibt angenehm zart.

    Ideal für Kinder: Babyspinat hat ein mildes Aroma und wird daher besonders gut akzeptiert.

    Hand legt Beutel mit gefrorenem Spinat in den Gefrierschrank.

    Tiefkühlspinat

    Tiefkühlspinat wird direkt nach der Ernte gewaschen, blanchiert und schockgefrostet – dadurch bleiben Aroma und viele Vitamine optimal erhalten. Er ist eine praktische und preiswerte Alternative zu frischem Spinat, ganzjährig verfügbar und perfekt für alle gekochten Gerichte wie Cremespinat, Currys, Suppen, Lasagne, Spinatknödel oder Aufläufe.

    TK-Spinat gibt es entweder pur, gehackt oder als Blattspinat – je nach Einsatzzweck. Für Rezepte, die Struktur benötigen (z. B. Spinatstrudel), eignet sich Blattspinat besonders gut.

    Lagertipp: Tiefkühlspinat immer gut durchgaren – auftauen und wieder einfrieren sollte vermieden werden.

    Was macht Spinat so gesund?

    Spinat zählt zu den nährstoffreichsten Blattgemüsen überhaupt. Er ist kalorienarm, aber reich an Vitaminen, Mineralstoffen und schützenden Pflanzenstoffen. Besonders hervorzuheben sind:

    • Eisen & Magnesium: unterstützen Blutbildung, Energiehaushalt und Muskelfunktion.
    • Kalium: wichtig für einen stabilen Blutdruck sowie eine gesunde Herz- und Nervenfunktion.
    • Folsäure & Vitamin K: fördern Zellwachstum, Blutgerinnung und sind für Kinder, Schwangere und Menschen mit erhöhtem Nährstoffbedarf essenziell.
    • Beta-Carotin & Vitamin C: stärken das Immunsystem, wirken antioxidativ und schützen Zellen vor oxidativem Stress.

    Zusätzlich enthält Spinat viele sekundäre Pflanzenstoffe, darunter Flavonoide und Carotinoide, die entzündungshemmend wirken und die Regeneration von Körperzellen unterstützen. Diese Kombination macht Spinat zu einem wertvollen Gemüse – egal ob roh, gedünstet oder kurz blanchiert.

    Tipp: Spinat nur kurz garen – so bleiben Geschmack, Farbe und hitzeempfindliche Vitamine am besten erhalten.

    Cremiger Spinat in einer gusseisernen Pfanne mit einem Holzlöffel auf einem Herd.

    Spinat richtig zubereiten

    Damit Spinat sein volles Aroma entfaltet, sollte er zuerst gründlich gewaschen werden, um Sand und Erde zu entfernen. Je nach Gericht gibt es unterschiedliche, einfache Zubereitungsmethoden:

    • Blanchieren: Die Blätter 1–2 Minuten in kochendem Wasser garen und anschließend in Eiswasser abschrecken. So bleibt der Spinat intensiv grün, zart und vitaminreich.
    • Dünsten: In wenig Butter oder Öl mit Knoblauch oder Zwiebel kurz anschwitzen – ideal für Cremespinat, Pasta oder als feine Beilage.
    • Roh genießen: Besonders Babyspinat eignet sich wunderbar für Salate, Wraps oder Bowls, da er mild schmeckt und eine zarte Konsistenz hat.

    Spinat ist insgesamt sehr unkompliziert – wichtig ist nur, ihn nicht zu lange zu garen, damit Geschmack, Nährstoffe und Farbe erhalten bleiben.

    Nitrat in Spinat – was bedeutet das?

    Spinat zählt zu den Gemüsearten, die natürlicherweise mehr Nitrat speichern – vor allem, wenn er wenig Licht bekommt oder stark gedüngt wurde. Nitrat selbst ist nicht schädlich, kann sich aber beim falschen Lagern in schädliches Nitrit umwandeln.

    Darauf solltest du achten:


    • Spinat nicht lange warmhalten – nach dem Kochen rasch abkühlen.
    • Reste im Kühlschrank lagern und innerhalb von 24 Stunden verbrauchen.
    • Für Babys unter 1 Jahr keinen mehrfach aufgewärmten Spinat verwenden.

    Bei richtiger Handhabung ist Spinat völlig unbedenklich – und weiterhin eines der gesündesten Gemüse überhaupt.

    Spinat enthält Eisen, aber weniger als lange angenommen – der alte Mythos entstand durch einen Rechenfehler. Trotzdem ist Spinat ein gesunder Eisenlieferant, vor allem in Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln.

    Im Kühlschrank, in ein feuchtes Tuch gewickelt, etwa 2–3 Tage. Danach verliert er an Aroma und Vitaminen.

    Ja – aber nur, wenn er schnell abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt wurde. Dann kann er am nächsten Tag problemlos erhitzt werden.

    Ja, besonders Babyspinat. Er ist mild, zart und eignet sich perfekt für Salate oder Smoothies.