Birne – das saftig-süße Kernobst aus dem Kaukasus

Birne

Wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht, gewinnt in Sachen Süße meistens die Birne. Weil sie nur wenig Fruchtsäure enthält, ist die Frucht auch bei Babys und Kindern sehr beliebt. Es gibt noch viele andere Gründe, warum dieses Kernobst sehr gesund ist.

Was man über die Birne wissen muss

 

Gesundheit & Nährwert

Birnen sind reich an Ballaststoffen, was gut für die Verdauung ist. Die leicht verdaulichen Früchte enthalten viele wichtige Vitamine wie A, B und C. Durch die Mineralstoffe Kalium und Kalzium tragen die fettarmen Früchte außerdem dazu bei, den Stoffwechsel und die Harnbildung anzuregen. Gerade bei Nieren-, Blasen-, Gicht- und Rheumaerkrankungen entfalten Birnen ihre wohltuende Wirkung.

 

Herkunft & Sorten

Birnen haben ihre Wurzeln im Kaukasus. Bei den alten Babyloniern galt der Birnbaum sogar als heilig. Die länglich-runde Frucht liegt also schon sehr lange auf unseren Tellern und gehört zu den ältesten bekannten Obstpflanzen. Heute wird sie im gemäßigten bis warmen Klima angebaut, etwa in Südeuropa. Aus China, den USA und Südamerika sind Birnen als Importfrucht ganzjährig erhältlich. Über 2.500 verschiedene Arten zählt man weltweit – ihr Geschmack variiert dabei zwischen süß, säuerlich und muskatartig.

 

Tipps für Kauf & Lagerung

Dass Birnen sehr saftig sind, hat leider einen Nachteil: Sie werden schnell matschig, da sie sehr druckempfindlich sind. Beim Kauf sind sie daher idealerweise noch nicht ganz reif und frei von Druckstellen. Sie sollten außerdem vorsichtig behandelt werden – im Einkaufskorb landen sie also bestenfalls ganz oben. Auch in der Obstschale sollten Birnen keinem Druck ausgesetzt sein. Bei kühler Lagerung – idealerweise bei drei bis sechs Grad – mit hoher Luftfeuchtigkeit wird die Reifung am längsten hinausgezögert. Bei Raumtemperaturen reifen die Früchte hingegen rasch nach. Im Kühlschrank halten reife Exemplare noch ein bis zwei Tage.

 

Zubereitung & Verzehr

Birnen eignen sich perfekt zum Kochen in Wildgerichten, zum Backen oder zum Einkochen als Kompott, Gelee oder Marmelade. Roh genießen wir sie als leichten Snack. Geschmacklich harmonieren sie super mit Käse, Nüssen und Speck. In getrockneter Form heißen sie Kletzen und sind daher eine unverzichtbare Zutat für weihnachtliches Kletzenbrot.

Information

Tipp:

Um den Reife-Prozess zu beschleunigen, legt man die Birnen am besten neben Äpfel, die ein Reifegas verströmen.

Unser Lieblingsrezept: Birnen Schoko-Tartelettes

Information

Birne

Tafel-Birne, Familie der Rosengewächse

Saison: September bis Dezember
Nährwert: ca. 55 kcal pro 100 g
Gesundheit: gut für Verdauung, Niere, Blase, bei Gicht und Rheuma

Birne
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Birnen-Schoko-Tartelettes Hier geht es zum Rezept
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